Elektrische Leitfähigkeit mittels Wirbelstromverfahren

Wirbelstromprüfung ist ein schnelles, zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Bestimmung von Eigenschaften wie Flächenwiderstand, spezifischem Widerstand und Leitfähigkeit. Sie stellt eine Alternative zur herkömmlichen 4-Punkt-Sonden-Methode dar und bietet eine hohe Genauigkeit ohne den Einfluss von Kontaktwiderständen.

Ein Wechselstrom, der durch die Spulen der Prüfsonde fließt, erzeugt ein primäres Magnetfeld. Wenn diese Sonde in die Nähe eines leitfähigen Materials gebracht wird, werden im Material zirkulierende elektrische Ströme induziert, sogenannte Wirbelströme. Die induzierten Wirbelströme erzeugen ein entgegengesetztes sekundäres Magnetfeld, das die elektrische Impedanz der Spule verändert. Diese Änderung der elektrischen Impedanz wird vom Gerät erfasst und in einen Leitfähigkeitswert umgewandelt.

Mit der Wirbelstromtechnik sind sowohl Einzelpunktmessungen als auch hochauflösendes Mapping über einen Wafer möglich. Verwenden Sie das folgende Formular, um unsere Experten nach weiteren Informationen oder einem Angebot für Ihr Projekt zu fragen.

Geeignete Probenmatrizen
Für Einzelpunktmessungen beträgt die Proben­größe 10x10 mm bis 200x200 mm. Mapping ist für Proben bis 300x300 mm verfügbar.
Nachweisgrenze
Messbereich von 0,1 – 1.000 Ohm/qm (weitere auf Anfrage)
Verfügbare Qualitätssysteme
Measurlabs validierte Methode
Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.
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