Hall-Effekt-Analyse
Die Hall-Effekt-Messung ermöglicht die Bestimmung wichtiger Halbleiterparameter wie Ladungsträgermobilität, Ladungsträgerkonzentration und Hall-Koeffizient. Bei dieser Messung wird ein Strom durch die Probe angelegt und gleichzeitig ein senkrecht dazu gerichtetes Magnetfeld appliziert. Die daraus resultierende Potentialdifferenz (Hall-Spannung) wird gemessen, und unter Kenntnis der Probendicke und des spezifischen Widerstands, der typischerweise mit der van-der-Pauw-Methode bestimmt wird, können die Ladungsträgerkonzentration und die Ladungsträgermobilität berechnet werden.
Messungen werden in der Regel von Raumtemperatur bis 200 °C in Luft durchgeführt, aber Temperaturen von -150 °C bis 600 °C sind auf Anfrage verfügbar.
Typische Messbereiche:
Ladungsträgerkonzentration: ~107–1021cm-3
Spezifischer Widerstand: ~10-4–107Ωcm
Mobilität: ~0,1–107 cm2/Vs
- Geeignete Probenmatrizen
- Folien von 100 nm bis 100 µm
- Benötigt Anzahl Proben
- 10 x 10 mm bis 20 x 20 mm, Probenschicht 100 nm bis 100 μm. Die Probe muss auf Si oder einem anderen isolierenden Substrat aufgebracht werden.
- Übliche Bearbeitungszeit
- 5 Wochen nach Eingang der Probe
- Verfügbare Qualitätssysteme
- Measurlabs validierte Methode
- Standard
- Methodenexperte
Geschäftszeiten: Mon-Fr 8:00 - 16:00 Uhr
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