Atomfluoreszenzspektroskopie

Die Atomfluoreszenzspektroskopie (AFS) ist eine quantitative Analysemethode zur Identifizierung metallischer Elemente und zur Berechnung ihrer jeweiligen Konzentrationen in einer Probe. Die AFS-Analyse findet vielfältige Anwendungen in den Bereichen Lebensmittel, Pharmazeutika, Toxikologie und Umweltforschung.

AFS analysis
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Wofür wird die AFS-Analyse verwendet?

AFS kann metallische Elemente in einer Vielzahl von Probentypen nachweisen. Am häufigsten wird es zur Messung von toxischen Schwermetallen in Lebensmitteln, Wasser und Umweltproben eingesetzt. Die Anwendungen der Atomfluoreszenzspektrometrie erstrecken sich auch auf biomedizinische Untersuchungen, bei denen die Methode zum Nachweis von Metallen in Blut- und Urinproben verwendet werden kann.

Im Bergbau und in der Metallurgie wird die AFS zur Bestimmung von Metallkonzentrationen in Erzproben eingesetzt, um die Erzqualität vor dem Abbau zu bewerten. Die Methode kann auch zum Nachweis von Blei und anderen Verunreinigungen bei Kraftstoffprüfungen verwendet werden.

Wie funktioniert die Atomfluoreszenzspektroskopie?

Bei der AFS werden Proben zunächst durch ein Ionisationsverfahren, etwa durch Einwirkung einer Flamme oder einer anderen Wärmequelle, in ein Gas umgewandelt. Das entstehende atomare Gas wird dann sichtbarem oder ultraviolettem Licht einer bestimmten Wellenlänge ausgesetzt. Dieses Licht interagiert mit Atomen eines bestimmten Elements und verursacht deren Fluoreszenz. Das fluoreszierte Licht wird dann von einem Detektor erfasst, der wiederum die Konzentration dieses bestimmten Elements berechnen kann. Durch Wiederholung dieses Prozesses und Testen auf verschiedene Elemente ist es möglich, die elementare Zusammensetzung der Probe zu bestimmen.

Probenanforderungen und -vorbereitung

Atomfluoreszenzspektroskopie wird üblicherweise an Proben durchgeführt, die aus einer Lösungsmittelphase in ein atomares Gas umgewandelt werden. Dies bedeutet, dass die Probe vor der Analyse in Form einer Flüssigkeit oder Lösung vorliegen muss. Feste Proben müssen in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst werden. Proben können auch eine Vorbehandlung erfordern, um Verunreinigungen zu entfernen, die die Ergebnisse beeinflussen könnten.

Vorteile der Atomfluoreszenzspektroskopie

Der Hauptvorteil der AFS ist ihre hohe Spezifität; sie kann spezifische Elemente selbst in sehr niedrigen Konzentrationen nachweisen, was sie ideal für die Detektion von Spurenmengen toxischer Metalle macht. Eine Vielzahl verschiedener Metalle kann detektiert werden, was die AFS zu einer vielseitigen Prüfmethode macht. Sie ist zudem eine relativ einfache Methode, was bedeutet, dass Proben schnell mit hohem Durchsatz getestet werden können.

Einschränkungen der AFS-Analyse

AFS kann jeweils nur ein Element nachweisen, was den Prozess verlangsamt, wenn die Probe mehrere Elemente von Interesse enthält. In solchen Fällen sind ICP-OES oder ICP-MS möglicherweise vorzuziehen.

AFS arbeitet hauptsächlich mit Metallatomen und hat daher eine begrenzte Anwendung in der organischen und anderen nicht-metallbasierten Chemie. Darüber hinaus können einige Verbindungen Interferenzen mit dem Fluoreszenzeffekt verursachen, weshalb es sich nicht für alle Proben um eine geeignete Methode handelt. Schließlich ist AFS eine destruktive Methode, was bedeutet, dass die Probe während des Atomisierungsprozesses effektiv zerstört wird und nach der Analyse nicht wiedergewonnen werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen AFS und AAS?

Die Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) ist eine ähnliche Technik, bei der atomisierte Proben spezifischen Wellenlängen des Lichts ausgesetzt werden, um ihre elementare Zusammensetzung zu bestimmen. Dabei wird beobachtet, welche Wellenlängen absorbiert werden und somit welche Atome vorhanden sind. Die AAS erfordert in der Regel weniger kostspielige Geräte als die AFS und ist daher breiter zugänglich.

AFS weist jedoch häufig eine niedrigere Nachweisgrenze und ein reduziertes Hintergrundrauschen auf, was es wertvoller macht, wenn bestimmte Metalle in Spurenmengen nachgewiesen werden.

Passende Probenmatrizen

  • Wasserproben
  • Extrakte aus Lebensmitteln und Getraenken
  • Minerallösungen

Ideale Anwendungsmöglichkeiten der AFS-Analyse

  • Untersuchung von Lebensmittelproben auf toxische Metalle
  • Umweltanalysen
  • Bestimmung von Metallkonzentrationen in Erzproben
  • Qualitätskontrolle in der Pharmaindustrie

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Häufig gestellte Fragen

Wofür wird die AFS-Analyse üblicherweise eingesetzt?

Zu den häufigsten Anwendungen der Atomfluoreszenzspektrometrie gehören der Nachweis von Schwermetallen in Umweltproben und die Quantifizierung wertvoller Bestandteile in Erzen.

Welche Einschränkungen hat die AFS-Analyse?

AFS kann die meisten Nichtmetalle nicht nachweisen, was seine Nützlichkeit in der Zusammensetzungsanalyse einschränkt. Es kann jeweils nur ein Element nachgewiesen werden, was die erforderliche Zeit erhöht, wenn mehrere Elemente quantifiziert werden sollen.

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