Kapillarfluss-Porometrie

Bei der Kapillarfluss-Porometrie (CFP) wird eine flüssigkeitsgesättigte Probe einem ansteigenden Gasdruck ausgesetzt, bis die Flüssigkeit aus den Poren verdrängt wird, sodass die Größe und Verteilung der Durchgangsporen (Poren, die eine Oberfläche der Probe mit der anderen verbinden) bestimmt werden kann.

CFP ist die geeignete Technik, wenn ausschließlich Durchgangsporen von Interesse sind, im Gegensatz zu Sacklöchern oder geschlossenen Poren, die mittels mercury intrusion porosimetry (MIP) oder gas adsorption gemessen werden. Typischerweise berichtete Parameter umfassen den Median- und Minimalporendurchmesser sowie den Bubble Point (der Druck, bei dem Gas erstmals durch die größte Pore hindurchtritt). Luft- und Flüssigkeitspermeabilität können parallel zur Analyse der Porengrößenverteilung gemessen werden.

Geeignete Probenmatrizen
Poröse Flachbahnmaterialien (Papier, Textilien, Polymerfolien, Schäume) und Hohlfasermembranen
Benötigt Anzahl Proben
3 Proben je Material, Durchmesser 10 bis 50 mm, Dicke bis zu 8 mm
Nachweisgrenze
Messbare Porengröße ~0,013 bis 500 µm
Verfügbare Qualitätssysteme
Measurlabs validierte Methode
Messgeräte

Preis

Typischer Preis (Ohne MwSt.):
478 €pro Probe

Wir berechnen außerdem eine 97 € Servicegebühr pro Auftrag.

Bei großen Chargen von Proben sind Rabatte möglich.

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