Direct Peptide Reactivity Assay (DPRA) gemäß OECD 442C

In‑chemico‑Bewertung des Hautsensibilisierungspotenzials mit dem Direct Peptide Reactivity Assay (DPRA) gemäß OECD Test Guideline 442C. Der Assay wird in Anhang C der ISO 10993‑10 als mögliche Alternative zu in vivo‑Sensibilisierungstests, wie dem Guinea‑Pig‑Maximization‑Test (GPMT) und dem Buehler‑Test, genannt.

Medizinprodukte werden mit zwei Lösungsmitteln geprüft (ein polarer und ein unpolarer), und die Extraktion wird in Duplikaten durchgeführt (2 unabhängige Extraktionen pro Produkt und Lösungsmittel).

Die Extrakte werden getrennt für 24 Stunden bei 25 ± 2,5 °C mit synthetischen Peptiden inkubiert, die Cystein bzw. Lysin enthalten. Nach der Inkubation wird die verbleibende Peptidkonzentration mittels HPLC mit UV‑Detektion bei 220 nm gemessen, und der prozentuale Abbau jedes Peptids wird berechnet. Die Ergebnisse werden anhand des in OECD TG 442C definierten Vorhersagemodells interpretiert: Ein mittlerer Peptidabbau von mehr als 6,38 % weist auf ein Hautsensibilisierungspotenzial hin, wobei die Reaktivität weiter als minimal, niedrig, moderat oder hoch eingestuft wird.

Geeignete Probenmatrizen
Medizinprodukte, Chemikalien
Benötigt Anzahl Proben
3 Stk. (40 g, 2.400 cm)
Übliche Bearbeitungszeit
7 Wochen nach Eingang der Probe
Verfügbare Qualitätssysteme
Akkreditierte Testmethoden

Preis

Typischer Preis (Ohne MwSt.):
2.852 €pro Probe

Wir berechnen außerdem eine 97 € Servicegebühr pro Auftrag.

Bei großen Chargen von Proben sind Rabatte möglich.

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