Spezifische Migrationsprüfung – nicht absichtlich zugesetzte Stoffe (NIAS), LC-QTOF-MS

Analyse von nicht absichtlich zugesetzten Substanzen (NIAS), also von Chemikalien, die in einem Lebensmittelkontaktmaterial (FCM) oder einem Lebensmittelkontaktartikel (FCA) vorhanden sind, jedoch während des Herstellungsprozesses nicht aus einem technischen Grund zugesetzt wurden.

NIAS-Chemikalien können unterschiedliche Ursprünge haben und lassen sich in Nebenprodukte, Abbauprodukte und Kontaminanten einteilen.

Die Analyse ist mit den folgenden Lebensmittelsimulanzien verfügbar:

Abkürzung

Lebensmittelsimulanz

Akkreditierungsstatus

Lebensmittelsimulanz A

Wasser

Nicht akkreditiert

Lebensmittelsimulanz A

10 % Ethanol

Akkreditiert

Lebensmittelsimulanz B

3 % Essigsäure

Akkreditiert

Lebensmittelsimulanz C

20 % Ethanol

Akkreditiert

Lebensmittelsimulanz D1

50 % Ethanol

Akkreditiert

Lebensmittelsimulanz D2e

95 % Ethanol

Akkreditiert

Lebensmittelsimulanz D2i

Isooctan

Nicht akkreditiert; nur auf besondere Anfrage verfügbar

Lebensmittelsimulanz E

Tenax

Akkreditiert

Die Analyse mit Lebensmittelsimulanz D2 (d. h. Pflanzenöl) ist technisch nicht durchführbar.

Der Preis umfasst eine einfache Risikobewertung auf Grundlage der folgenden EU-Verordnungen und -Leitlinien (nicht abschließende Liste):

  • Verordnung (EU) Nr. 10/2011 (Anhang I und Anhang II)

  • Schweizerische Verordnung SR 817.023.21 (Anhang 2 und Anhang 10)

  • BfR-Empfehlungen und Ergebnisse des BfR-Ausschusses für Bedarfsgegenstände

  • EFSA‑Gutachten zu spezifischen Materialien mit Lebensmittelkontakt (z. B. Monomere, Additive und Polymerisationsgeräte)

  • EU-Datenbanken für Lebensmittelzusatzstoffe und Aromastoffe

  • Toxikologischer "Read-Across"-Ansatz (Anwendung etablierter Grenzwerte von strukturell ähnlichen zugelassenen Substanzen auf Substanzen mit Datenlücken)

  • EFSA-Ansatz des toxikologischen Schwellenwerts (TTC)

Eine weitergehende Risikoabschätzung ist auf Anfrage gegen Aufpreis verfügbar.

Die Analyse wird mit der LC-QTOF-MS-Methode (Flüssigchromatographie-Quadrupol-Flugzeit-Massenspektrometrie) durchgeführt.

Geeignete Probenmatrizen
Kunststoffe, Lebensmittelkontaktmaterialien mit polymeren Beschichtungen, Papier und Karton
Benötigt Anzahl Proben
Folie: 2 Blätter im A4-Format. Artikel (< 250 ml): 6 Stück. Artikel (> 250 ml): 3 Stück. Sonstiges: 3 dm2
Übliche Bearbeitungszeit
6 Wochen nach Eingang der Probe
Nachweisgrenze
LOQ 0,01 mg/kg (semiquantitativ)
Verfügbare Qualitätssysteme
Akkreditierte Testmethoden
Messgeräte
Standard

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