Quantifizierung des Restmonomers

Polymerprodukte oder -materialien enthalten häufig nicht gebundene Monomere, die aus der Synthese zurückbleiben. Diese Restmonomere können toxisch sein, die mechanischen/rheologischen Eigenschaften des Materials beeinflussen oder zu unerwünschten Gerüchen oder Geschmacksnoten beitragen. Um diese Effekte zu vermeiden, muss ihre Konzentration sorgfältig überwacht werden. 

Die zur Quantifizierung von Restmonomeren eingesetzte Analysetechnik hängt in hohem Maße von der Probenart ab. GC-FID, GC-MS, HPLC und NMR sind gängige Verfahren zur Bestimmung der Menge an Restmonomeren in Polymermaterialien oder -lösungen. 

Es ist wichtig, genau zu wissen, welche Monomere in der Synthese verwendet werden, damit die Messung korrekt kalibriert werden kann und die spezifischen Moleküle quantifiziert werden können. In einigen Fällen kann es erforderlich sein, eine Reinsubstanz der Monomere zusammen mit dem fertigen Material bereitzustellen.

Je nach Probenmatrix und Monomeren wählen unsere Experten die am besten geeignete Analysemethode aus. Nachfolgend sind einige Aspekte aufgeführt, die dabei zu berücksichtigen sind. 

  • Gaschromatographische (GC-) Methoden erfordern einen Extraktionsschritt, um die Monomere aus der Polymermatrix zu isolieren. Bei komplexen Matrizes kann diese Probenvorbereitung zu einer Verdünnung der Probe und einer entsprechenden Erhöhung der Bestimmungsgrenze (LoQ) führen.

  • Hochleistungs-Flüssigchromatographie-(HPLC-)Verfahren können für Materialien verwendet werden, die nichtflüchtige Monomere oder Monomere mit hoher Molekülmasse enthalten. 

  • Die Kernspinresonanz-(NMR-)Spektroskopie ermöglicht die Quantifizierung von Monomeren direkt aus einer Probenlösung, ohne dass eine Extraktion erforderlich ist. NMR ist nicht so empfindlich wie GC-Methoden, kann jedoch zur Überwachung der Reaktionskinetik oder zur Bereitstellung zusätzlicher Informationen über die Struktur eingesetzt werden.

Geeignete Matrizes umfassen feste Polymere, wässrige/organische Lösungen und Dispersionen. Andere Matrizes können nach Rücksprache akzeptiert werden. Bitte kontaktieren Sie unsere Experten, um ein auf Ihre Analyseanforderungen zugeschnittenes Angebot zu erhalten.

Geeignete Probenmatrizen
Polymere (Feststoffe, Lösungen, Dispersionen)
Benötigt Anzahl Proben
50–100 g
Verfügbare Qualitätssysteme
Measurlabs validierte Methode
Messgeräte

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