ISO 19227: Reinheit orthopädischer Implantate – Partikelverunreinigung

Prüfung der Partikelverunreinigung orthopädischer Implantate nach ISO 19227 und AAMI TIR42 zur Unterstützung der Reinigungsprozessvalidierung für In-Prozess- und Endreinigung.

Pro Validierungslauf werden zehn Proben zusammen mit Blindproben zur Korrektur von Hintergrundverunreinigungen geprüft. Partikel werden gezählt und in drei Größenklassen eingeteilt:

  • 25–50 µm

  • 51–100 µm

  • >100 µm

Ein Kontaminationsindex wird berechnet, indem Gewichtungskoeffizienten auf jede Größenklasse angewendet werden – 0,1, 0,2 bzw. 5 –, um die zunehmende biologische Relevanz größerer Partikel widerzuspiegeln. Die gewichteten Partikelzahlen der Prüfmuster und der Blindproben werden jeweils aufsummiert, und der blindkorrigierte Kontaminationsindex wird durch Subtraktion des Beitrags der Blindprobe vom Probenergebnis abgeleitet.

Das Akzeptanzkriterium basiert auf den in DIN EN ISO 8536-4 definierten Grenzwerten für Infusionsgeräte zur medizinischen Anwendung. Der Kontaminationsindex darf 90 nicht überschreiten.

Bitte kontaktieren Sie uns, um die Anforderungen an die Probenbereitstellung zu besprechen und zu klären, ob Ihr Implantattyp in den Geltungsbereich der validierten Methode fällt.

Geeignete Probenmatrizen
Massive orthopädische Implantate
Benötigt Anzahl Proben
10 Proben pro Validierung/4 Proben pro Routineprüfung
Verfügbare Qualitätssysteme
Akkreditierte Testmethoden
Standard
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