Dynamisch-mechanische Analyse (DMA)

Die dynamisch-mechanische Analyse (DMA) ist ein mechanisches Prüfverfahren zur Charakterisierung von Materialeigenschaften in Abhängigkeit von Temperatur, Zeit, Frequenz, Spannung und Atmosphäre oder einer Kombination dieser Parameter.

DMA misst Parameter für Steifigkeit und Dämpfung. Diese werden als Moduln (Steifigkeit) und Verlustfaktor (Dämpfung) angegeben. Die Moduln können weiter in Speichermodul (E’) und Verlustmodul (E’’) unterteilt werden, die jeweils die elastischen bzw. viskosen Komponenten des Materials darstellen. Das Verhältnis von Verlustmodul zu Speichermodul ist ein Maß für die Dämpfungskapazität des Materials.

DMA kann zur Untersuchung der folgenden Eigenschaften verwendet werden:

  • Viskoelastische Eigenschaften (E', E'', tan(δ))

  • Glasübergangstemperatur (Tg)

  • Sekundäre Übergänge (β & γ)

  • Kristallisation

  • Schmelzpunktbestimmung

  • Aushärtungskinetik

  • Dämpfung

  • Kriechen und Spannungsentspannung

  • Mechanische Eigenschaften (insbesondere nützlich für kleine/komplexe Proben)

  • Langzeitverhalten mit Zeit-Temperatur-Superposition

Die häufigsten Verformungsarten sind Zug, Biegung (Drei-Punkt- und Cantilever-Biegung), Druck und Scherung.

Die gewählte Deformationsart, die Untersuchungsbedingungen und die ausgewählten Materialeigenschaften bestimmen den Aufwand und die Kosten der Analyse.

Geeignete Probenmatrizen
Kunststoffe, Klebefolien, Verbundwerkstoffe, Metalle und Keramiken.
Verfügbare Qualitätssysteme
Akkreditierte Testlabore
Messgeräte

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