Acrylamidmigration aus Kunststoff, Papier oder Karton

Acrylamid (CAS: 79-06-1) wird in bestimmten Leim- und Retentionsmitteln bei der Herstellung faserbasierter Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Es ist als potenziell krebserzeugend für den Menschen eingestuft, und seine Migration in Lebensmittel ist durch mehrere EU- und nationale Vorschriften eingeschränkt.

Für die Freisetzung von Acrylamid aus papier- und kartonbasierten Lebensmittelkontaktmaterialien wurde in der neuesten Fassung der deutschen BfR-Empfehlung XXXVI (Oktober 2025) kürzlich ein Migrationsgrenzwert von 0,01 mg/kg eingeführt. Derselbe Grenzwert gilt auch für die Migration aus Kunststoff-Lebensmittelkontaktmaterialien gemäß der Verordnung (EU) Nr. 10/2011.

Die spezifische Migration aus Kunststoffen oder Kautschuk kann unter Verwendung verschiedener Lebensmittelsimulanzien bestimmt werden. Papier und Karton, für die herkömmliche Migrationsprüfungen nicht geeignet sind, werden mittels wässriger oder lösungsmittelbasierter Extraktionen untersucht (EN 645, EN 647, EN 15519).

Geeignete Probenmatrizen
Papier und Pappe, Kunststoff, Gummi
Benötigt Anzahl Proben
Film: 2 A4-Blätter (Migration); 30–60 g (Extraktion)
Übliche Bearbeitungszeit
3 – 4 Wochen nach Eingang der Probe
Nachweisgrenze
0,01 mg/kg
Verfügbare Qualitätssysteme
Akkreditierte Testlabore
Messgeräte

Preis

Typische Preisspanne (Ohne MwSt.):
145–185 €pro Probe

Wir berechnen außerdem eine 97 € Servicegebühr pro Auftrag.

Bei großen Chargen von Proben sind Rabatte möglich.

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