Mikroplastik-Prüfung

Measurlabs bietet Mikroplastikanalysen für verschiedene Matrizen an, von Wasser, Boden und Schlamm bis zu Lebensmitteln, biologischen Proben und Konsumgütern. Häufige Testgründe sind Umweltforschung und Minimierung der Freisetzung von Mikroplastik in Produkt oder Umwelt.
Analysis of microplastics
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Testoptionen für Wasser

Verschiedene Wasserarten sind die häufigste Probenmatrix bei der Untersuchung von Mikroplastik. Kunststoffpartikel können aus natürlichen Gewässern herausgefiltert werden, um belastete Fluss-, See- oder Meeresgebiete zu identifizieren. Die Analyse kann sich auch auf Flaschenwasser konzentrieren, um den Produktionsprozess und die Verpackung zu optimieren, sodass möglichst wenige Partikel in das Produkt gelangen.

Die Mikroplastikanalyse von Abwasser konzentriert sich typischerweise auf die Optimierung von Filtrationssystemen, um die Freisetzung von Kunststoffen in die Umwelt zu minimieren. Testbare Systeme können von kleinen Filtern für Waschmaschinen bis hin zu Filtern reichen, die auf großen Schiffen eingesetzt werden.

Mikroplastik in Reinwasserproben oder Flaschen mit µFTIR

ISO/DIS 16094-2
Bestimmung des Mikroplastikgehalts in Reinwasserproben mittels Methoden der Vibrationsspektroskopie. Der Analysebericht listet die nachgewiesenen Polymerarten sowie deren Größenverteilung auf. Für die Durchführung der Analyse stehen zwei Optionen zur Verfügung: Akkreditierte Analyse mit µFTIR-Spektroskopie gemäß ISO/DIS 16094-2 (fähig, Partikel von 10 µm bis 5.000 µm zu detektieren), Akkreditiertes, internes µRaman-Spektroskopieverfahren (fähig, Partikel von 1 µm bis 5.000 µm zu detektieren). Bitte teilen Sie uns bei der Angebotsanfrage Ihre bevorzugte Vorgehensweise mit. Die Methode ist für Wasser mit geringer Partikelbelastung geeignet, wie z. B. sauberes Trinkwasser oder Reinstwasser, da sie keine Aufschlussvorbehandlung umfasst. Bitte beachten Sie, dass natürliche oder Umweltwasserproben in der Regel nicht für diese Methode geeignet sind, da sie möglicherweise höhere Mengen an Feststoffpartikeln enthalten. Nutzen Sie stattdessen die Mikroplastikanalyse von natürlichem Wasser oder Abwasser oder fordern Sie direkt ein Angebot von unseren Fachleuten an.
190 €
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Mikroplastik in Gewässern oder Abwasser mit µFTIR-Analyse

ISO 24187
Bestimmung von Mikroplastik in Wasserproben mit hoher Partikelfracht unter Verwendung mikrospektroskopischer Methoden. In der Regel ist µFTIR die bevorzugte Methode für diese Matrizes. Die Ergebnisse geben verschiedene Arten von Polymeren nach Größe an, zum Beispiel 10–50 µm, 50–100 µm, 100–500 µm und >500 µm, wie in diesem Beispielbericht gezeigt. Diese Analyse eignet sich für Wasserproben mit relativ hoher Partikellast, wie sie typischerweise bei Abwasser sowie Umwelt- bzw. natürlichen Wässern vorkommt. Die Analyse kann an spezielle Wassermatrizes (Prozesswasser, Industriewasser, Proben mit sehr hoher Partikellast oder Faseranteil usw.) angepasst werden; dies kann jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden sein.
390 €
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Mikroplastik mit Py-GC/MS, saubere Wasserproben

Messung zur Bestimmung von zehn gängigen Kunststofftypen (PE, PP, PS, ABS, PVC, PET, PC, PMMA, PA6, PA66) mittels Pyrolyse-GC/MS. Bei diesem Verfahren werden Mikroplastikpartikel aus der Probe abgetrennt und in µg/l für die einzelnen Polymerarten sowie als Summe aller Partikel ausgewiesen. Ein anschauliches Beispiel findet sich in unserem Beispielbericht zur Mikroplastikanalytik in Wasser mittels Pyrolyse-GC/MS. Kautschukpartikel (BR, NR, SBR) können gegen Aufpreis in die Analyse einbezogen werden. Dieses Produkt ist nur für saubere Wasserproben geeignet. Wenn Sie Untersuchungen für andere Probentypen benötigen, siehe Mikroplastik in typischen Abwasserproben sowie Boden‑, Sediment‑ oder Schlammproben.
579–679 €
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Mikroplastik mittels Py-GC/MS, typische Abwasserproben

Die Messung bestimmt mit Pyrolyse-GC/MS zehn gängige Kunststofftypen (PE, PP, PS, ABS, PVC, PET, PC, PMMA, PA6, PA66). Bei der Methode werden die Mikroplastikpartikel aus der Probe abgetrennt und sowohl in µg/l der einzelnen Polymertypen als auch als Summe aller quantifizierten Polymere angegeben. Um zu sehen, wie dies in der Praxis aussieht, siehe dieses Beispiel eines Prüfberichts. Eine zusätzliche Analyse von Gummipartikeln (BR, NR, SBR) kann gegen Aufpreis durchgeführt werden. Dieses Produkt eignet sich nur für typische trübe Wasserproben und Abwasserproben. Wir bieten außerdem eine Mikroplastikanalyse von klarem Wasser sowie von Sediment, Boden oder Schlamm an.
871–991 €
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Mikroplastik auf Filter

Mikroplastikanalyse mittels µFTIR direkt von einem geeigneten Filter. Bevorzugt werden Anodisc-Filtermembranen (Porengröße 0,2 μm, Durchmesser 25 mm) verwendet. Der angegebene Preis beinhaltet keine Probenvorbehandlung oder sonstige zusätzliche Arbeitsschritte. Bitte teilen Sie uns bei der Angebotsanfrage mit, wenn Sie einen anderen Filtertyp verwenden möchten, damit wir dessen Eignung für die Analyse bestätigen können. Die Analyseergebnisse geben verschiedene Polymertypen nach Größe an, zum Beispiel 10–50 µm, 50–100 µm, 100–500 µm und >500 µm. Der Preis gilt für einen Filterdurchmesser von bis zu 20 mm. Größere Filterdurchmesser sind teurer.
235 €
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Preise ohne MwSt.

Weitere Matrizen

Neben Wasser lassen sich Mikroplastikpartikel auch in anderen Umweltproben wie Boden, Sediment und Klärschlamm nachweisen. Die Prüfung kann gemäß ISO 24187 durchgeführt werden, einer der ersten internationalen Normen für die Mikroplastikanalyse. Unser Leistungsspektrum umfasst auch eine Reihe von Spezialmatrizen, darunter Lebensmittel, Kosmetika, Arzneimittel und biologische Proben (wie Blut) sowohl tierischen als auch menschlichen Ursprungs.

Mikroplastik-Vorschriften, wie die kürzlich erfolgte Aufnahme polymerer Partikel in die REACH-Verordnung, haben neue Prüfanforderungen für eine Reihe von Verbraucherprodukten und Materialien eingeführt. Zögern Sie nicht, unsere Experten für weitere Informationen und ein Angebot für Konformitätsprüfungen zu kontaktieren.

Mikroplastik in Boden, Schlamm oder Sedimenten mittels µFTIR

Bestimmung von Mikroplastik in Boden, Klärschlamm oder Sediment mittels µFTIR-Spektroskopie. Die Ergebnisse geben verschiedene Arten von Polymeren nach Größe an, zum Beispiel 10–50 µm, 50–100 µm, 100–500 µm und >500 µm, wie im Beispielbericht gezeigt. Aufgrund der anspruchsvollen Matrix müssen geeignete Probenvorbereitungsschritte fallweise ausgewählt werden. Bitte beschreiben Sie Ihre Proben bei der Angebotsanfrage möglichst detailliert.
410 €
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Mikroplastik in Lebensmitteln

Bestimmung von in Lebensmittelproben vorhandenen Mikroplastikpartikeln mittels Raman- oder FTIR-Mikrospektroskopie. Die Dienstleistung mit µRaman ist für homogene Lebensmittelmatrices (z. B. Honig, Salz, Getränke) akkreditiert. Der gleiche Preis gilt für Analysen mit µFTIR. In der Regel ist es am besten, das Labor die für den jeweiligen Probentyp am besten geeignete Methode auswählen zu lassen. Der Analysebericht gibt verschiedene Typen von Polymeren nach Größenklassen an (z. B. 1–50 µm, 50–100 µm, 100–500 µm, >500 µm).
450 €
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Mikroplastik in Blut und anderen Proben menschlichen Ursprungs

Wir bieten mehrere Analysetechniken zur Quantifizierung und Charakterisierung von Mikroplastik in biologischen Proben menschlichen Ursprungs an. Je nach spezifischer Matrix und Zielsetzung der Analyse kann eine der folgenden Methoden ausgewählt werden: µ-Raman-Spektroskopie LOD: 5 µm, Ergebnis: Anzahl der Mikroplastikpartikel pro 1 ml bzw. 1 g Probe sowie Angaben zu Kunststoffarten und Partikelgrößen in Kategorien.., µFTIR-Spektroskopie LOD: 10 µm – 20 µm, Ergebnisse: Anzahl der Mikroplastikpartikel pro 1 ml bzw. 1 g Probe sowie Informationen zu Kunststofftypen und Partikelgrößen in Kategorien. (Siehe Beispielergebnisse: Mikroplastik im Blut mit µFTIR)., Py-GC/MS LOD: 0,3 µm, Ergebnisse: Konzentration nach Masse von Nanoplastik- und Mikroplastikpartikeln pro 1 ml bzw. 1 g. Dies umfasst die Differenzierung der nachgewiesenen Kunststoffarten, jedoch keine Partikelgrößenmerkmale... Aufgrund der komplexen Matrix werden die geeigneten Schritte zum angemessenen Aufschluss, zur Homogenisierung und Filtration fallweise festgelegt. Der Umfang der erforderlichen Probenvorbereitung kann Einfluss auf den Preis haben. Proben menschlichen Ursprungs, einschließlich Blut, müssen in der Regel mit Trockeneis verpackt und versandt werden. Wir bieten die erforderlichen Logistikdienstleistungen und Unterstützung für die Handhabung dieser Probenarten an. Die angegebene Preisspanne gilt für typische Seriengrößen von 25–75 Proben. Bitte kontaktieren Sie unsere Fachleute über das untenstehende Formular, um ein Angebot für Ihr Analyseprojekt anzufordern.
620–950 €
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Mikroplastik in biologischen Proben tierischen Ursprungs

Bestimmung von Mikroplastik in biologischen Proben tierischen Ursprungs mittels FTIR-Mikrospektroskopie. Die Analyseergebnisse geben verschiedene Arten von Polymeren nach ihrer Größe an. Die kleinste nachweisbare Partikelgröße beträgt in der Regel 10 µm. Diese Projekte werden stets individuell beurteilt. Bitte kontaktieren Sie unsere Expertinnen und Experten über das untenstehende Formular, um die Eignung der Analyse für Ihre Proben zu besprechen.
621–1.050 €
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Preise ohne MwSt.

Analysemethoden in der Mikroplastik-Prüfung

Mikroplastik kann mit verschiedenen Methoden analysiert werden, wobei die gängigsten Raman, FTIR und py-GC/MS sind. Raman und FTIR können Mikroplastikpartikel nach Größenbereich und Kunststofftyp identifizieren und quantifizieren. Die Identifizierung basiert auf Referenzbibliotheken, sodass auch seltenere Kunststoffe detektiert werden können. Sehr kleine Partikel (< 1 µm) werden jedoch in der Regel nicht erfasst, was diese Methoden für die Nanoplastikanalyse ungeeignet macht.

Pyrolyse-GC/MS hingegen kann Nanoplastik nachweisen, liefert jedoch keine Informationen über die Partikelgrößenverteilung. Stattdessen wird die Gesamtmenge an Mikroplastik innerhalb eines festgelegten Größenbereichs als Massenanteil (in µg/l) angegeben. Wenn detaillierte Informationen über Form und Größe der Kunststoffpartikel benötigt werden, kann auch REM-Bildgebung eingesetzt werden.

Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen den Analysemethoden finden Sie in unserem Artikel über ISO 16094-Standards, die die Verfahren zum Nachweis von Mikroplastik in Reinwasserproben mittels Schwingungsspektroskopie und thermoanalytischer Methoden beschreiben. Siehe auch die folgenden beispielhaften Prüfberichte zur Veranschaulichung, wie die Ergebnisse bei Verwendung unterschiedlicher Methoden dargestellt werden:

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